Trenčianske Teplice: Rettung für das Kurhaus Machnáč?

Foto: Wikimedia Commons / Lukáč Peter

Auf 268 Metern Seehöhe liegt Trenčianske Teplice, ein bekannter Kurort im Westen der Slowakei mit rund 4.000 Einwohnern. Dort gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten – mondäne Hotels aus der Zeit der habsburgischen Monarchie, einen schönen Kurpark, alte Badehäuser. Aber man wird beim Herumspazieren auch in eine andere, spezielle Zeit zurückversetzt – in die Zwischenkriegszeit. Zu diesem Zeitpunkt in den 1930er Jahren erlebte die Stadt einen enormen Bauboom. So sind mehrere ikonische Gebäude entstanden, von denen das ehemalige Kurhaus Machnáč, benannt nach einem nahen Berg, am meisten auffällt. Das Projekt des Kurhauses entstand 1929 aus einem Architekturwettbewerb heraus, bei dem Jaromír Krejcar den ersten Preis gewann und wurde 1932 fertiggestellt. Das Gebäude verfiel jedoch zuletzt über Jahre. Eine nach Jaromír Krejcar benannte gemeinnützige Organisation versucht nun, es zu retten, denn es ist eines der Meisterwerke des Prager Architekten. Ob es neue Impulse geben wird, wird sich in den kommenden Jahren zeigen. RSI sprach darüber mit der Architekturprofessorin und Mitstreiterin der Initiative, Frau Dr. Henrieta Moravčíková.